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Zusatzstoffe

Zusatzstoffe dürfen Lebensmitteln zugesetzt werden, um bestimmte Wirkungen zu erzielen. Nicht alle werden synthetisch hergestellt; viele sind natürlichen Ursprungs. Auch in Bio-Produkten sind manche Zusatzstoffe erlaubt. Gekennzeichnet werden sie auf dem Etikett mit dem Klassennamen (Funktion) und dem Namen oder der E-Nummer. Da der Name oft sehr lang ist verwenden viele Hersteller die E-Nummern. Geregelt wird dies alles über die EU-Zusatzstoffverordnung.

 

So schützen z.B. Antioxidationsmittel wie L-Ascorbinsäure = Vitamin C (E 300) die Lebensmittel vor Verderb durch Luftsauerstoff ("braun werden wird verhindert"); Emulgatoren verbinden verschiedene Zutaten und Backtriebmittel werden zur Teiglockerung eingesetzt. Verdickungsmittel wie Johannisbrotkernmehl (E 410) binden Wasser und führen zur Quellung und Geliermittel wie Pektin (E 440) binden Wasser und die Flüssigkeit wird gelantinös (z.B. Tortenguss).

 

Auch in Zutaten, die Sie für das Kuchen backen verwenden, können Zusatzstoffe enthalten sein.

Hier ein paar Beispiele:

-Margarine enthält u.a. Emulgatoren Lecithine (E 322) und Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren (E 471), Säuerungsmittel Milchsäure (E 270), Farbstoff ß-Carotin (E 160a).

-Backpulver enthält u.a. Backtriebmittel Dinatriumdiphosphat (E450) und Natriumhydrogencarbonat (E 500).

-Tortenguss enthält u.a. Geliermittel Carrageen (E 407), Säuerungsmittel Kaliumtartrate (E 336), Festigungsmittel Kaliumchlorid (E 508), Farbstoff Echtes Karmin (E 120).

 

Die in unseren Backwaren enthaltenen Zusatzstoffe und Allergene können Sie auf den Etiketten der verpackten Backwaren sowie in unserem grünen Produktordner zur Kennzeichnung nachlesen, der in jedem Standort an der Theke ausliegt.

WEITERE ERNÄHRUNGSTIPPS